venerdì, settembre 23, 2016

Und so etwas fanden wir gut


Die Fünfziger Jahre waren so was von harmlos. Es gab noch keinen Rock, Punk erst recht nicht. Dafür gab es “Die Mädels vom Immenhof”, und ich sah mir jeden Schwachsinn im Kino an. Man kannte es nicht anders. Es war Kino und da musste man hin. Jetzt finde ich nur noch die Dampfloks cool.  

Am besten waren die Matinee-Filme am Sonntag wie Dr. Fu Manchu mit dem Vorfilm “Roboter des Grauens”, spaziergehenden Blechbüchsen. Manchmal gab es auch Hoppalong Cassidy.

Wir wohnten in Hamburg-Fuhlsbüttel. Ein Freund von mir wurde Kameramann. Er wohnte damals in einem Häuschen an der Wellingsbütteler Landstrasse und aus der Garage machten wir ein Lichtspielhaus. Er besaß einen Projektor, ich ein Grammophon mit einer Platte mit Kinoorgel und dann eine Reklameplatte “Aus gutem Grund ist Juno rund” und dann zeigten wir jede Woche einen Mickymaus-Film und einen Dokumentarfilm “Wilde Pferde”. Reklame machten wir für unser Kino, in dem wir bemalte Plakate mit Tag und Zeit der Vorstellung zwischen unsere Fahrrad-Rahmen anbrachten und dann in Garagennähe herum gurkten.

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sabato, settembre 17, 2016

Invasion U.S.A.

Kursmaterial ausgedruckt. Damit ich den Stoff auch dann präsent habe, wenn der Kurs zu Ende ist. Das wird wohl gegen Jahresende sein. Ich muss dann nacharbeiten. Im Grunde ist es ein Kurs mit 6 Elementen. Im Oktober geht es mit Element 3 weiter. Für den müsste man die Programmiersprache Python können. Ist inzwischen schon auf drei Sprachen aufgelaufen: Java, C++ und Python.
Außerdem funktioniert das Dragonboard noch nicht. Ich vermute, es ist das HDMI-Kabel. Zur Vorsicht werde ich mir noch eins von woanders her besorgen, und es dann noch einmal ausprobieren.
Während ein bedrucktes Blatt nach der anderen aus dem Drucker rieselte, sah ich mir auf You Tube “Invasion USA” an. Der spannende Film war mitten im Kalten Krieg 1952 gedreht worden. Zu der Zeit war es kein Thema, wenn Russland ein paar Atombomben auf amerikanische Großstädte warf. Atombomben waren der Knüller. Die Amerikaner beschossen die Flugzeuge, wie das Bild zeigt, noch mit Kanonen.
Der Film war eine Warnung an die U.S.A., wachsam zu bleiben.

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martedì, settembre 13, 2016

Progress Ahoi!


Sie sind entlassen! Was ich, wo ich nur noch als Renter durch die Gegend tapere? Lol. Im letzten “Spiegel” gab es unter dieser Überschrift einen Beitrag mit dem Untertitel “Wie uns Computer und Roboter die Arbeit wegnehmen - und welche Berufe morgen noch sicher sind”.
Gerade für SF-Fans ist das Thema interessant. Die Zukunft rückt immer näher an uns heran, rette sich wer kann. Ich versuche es ja. Habe mich gerade durch den zweiten Kurs “Internet of Things (IoT)” gemogelt, obwohl mein DragonBoard noch gar nicht funktionierte, wegen eines fehlenden Stecker-Adapters. Den habe ich nun, doch jetzt muss ich es ausprobieren. Und dann ist da noch die Kleinigkeit, dass ich JAVA, Android, C++ nicht beherrsche, die für die Programmierung gebraucht werden. Also Bücher bestellen. Doch die Quizz-Fragen habe ich richtig beantwortet. Wer kennt nicht den Spruch: Man kann doof sein, man muss sich nur zu helfen wissen?
Ich brauche außerdem ein HDMI-Kabel, einen Monitor, eine USB-Maus, ein USB-Keyboard für mein Dragonboard. Und ich benötige einen Laptop mit Virtuellem Device, einer Chip-Komponente, die Emulationen auf einer Virtuellen Maschine erlauben. Und gerade habe ich mir die Material-Liste für den nächsten Kurs herunter geladen: Drähte, Stepper-Motoren, Resistoren, Breadboards, LEDs, PIR-Sensoren, Ultraschall-Sensor, Fernbedienung. Ist doch gut, dass man etwas zu tun hat. Bis jetzt bin ich noch im Rennen. Mal sehen, wann ich aus der Kurve fliege.
Doch nun zum Artikel, in dem etwas über die künftige Arbeitswelt geschrieben wird. Im Grunde kann sich das jeder halbwegs belesene Mensch vorstellen, wenn er sich über Künstliche Intelligenz kundig gemacht hat. Irgendwann übernehmen Maschinen Jobs, die zur Zeit noch Lagerarbeiter, Zahntechniker, Briefträger, Apotheker, Altenpfleger, Anlageberater, Börsenmakler durchführen.
Nun, das sind Berufe, von denen sich das jeder vorstellen kann. Im Artikel ist IoT gar nicht erwähnt. Das wird jedoch der Hammer, wenn sich Objekte miteinander austauschen. Denn irgendwann wird der Mensch aus den Abläufen verschwinden.
In diesem Zusammenhang ist auch ein “Business Week”-Artikel über Amazon interessant.
Seit einer Reihe von Quartalen macht es Gewinn. Vor allem durch das Cloud Computing, das Amazon anbietet. In einigen amerikanischen Großstädten ist der Service beeindruckend: Lieferung in zwei Stunden für etwa 25.000 Artikel und für 7.99 extra werden die innerhalb einer Stunde geliefert. Auch die Versandausgaben sind nicht ohne: 11.5 Milliarden Dollar letztes Jahr.
Aus dem Artikel geht auch hervor, dass Jeff Bezos sich Frachtmaschinen für seine Prime-Lieferungen (Belieferung in einem Tag oder zwei Tagen) zugelegt hat. Besonders zur Weihnachtszeit haben UPS und FedEx die Amazons Lieferungen nicht gewuppt. Anlass für Bezos, einen Teil der Kundenlieferungen selbst durchzuführen.
Das ist nun kein Beispiel, dass Maschinen übernehmen. Doch auch bei Amazons Logistik spielt Künstliche Intelligenz eine immer stärkere Rolle. Geht schon im Lager los, wo Roboter herumwieseln. Computer rechnen die günstigsten Routen aus. Mathematiker helfen ihnen dabei.
Wenn Amazons Abläufe optimiert sind, werden auch hier die Menschen irgendetwas anders machen. Nur was? Da ist die Politik gefragt. Nur fragen sich dann die Maschinen. Wozu benötigen wir Politiker? Sie werden Entscheidungsprozesse analysieren und feststellen: Das können wir besser.

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venerdì, settembre 09, 2016

Frederic Brown, Marziani, Andate a Casa


Mit anderen Worten: Marsmenschen geht nach Haus.
Frederic Brown habe ich noch in guter Erinnerung. Ein Sf-Autor aus den goldenen Fünfzigern. Aufbruchstimmung, Fremde Planeten, Roboter, BEMs (Bug Eyed Monsters), Dixieland and schließlich der Rock. Was war da nicht gut?
So war ich überrascht, die ersten fünfzig Seiten des Buches langweilig zu finden und ich kämpfte mich weiter. Es wurde interessanter.
Protag war ein SF-Autor, dem nichts einfiel. So zog er sich in eine abgelegene Hütte eines Freundes,  die irgendwo in der Wüste Nevadas stand, zurück, um auf neue Ideen zu kommen. Es klappte nicht. Dafür sah er kleine grüne Marsmenschen, die zwar nicht transparent, aber durchlässig waren. Das wussten schießwütige Amis nicht, die überall Marsianer sahen und auf sie ballerten. Sie trafen nur ihre eigenen Leute. Die Aliens, es müssen um die Million gewesen sein,  machten sich einen Spaß, Erdbewohner zu foppen und immer die Wahrheit zu sagen. Und sie waren nicht zu bremsen. Alle Versuche, gegen sie vorzugehen und/oder sie zu verjagen scheiterten.
Damit hat Brown 160 Seiten gefüllt. Eine Leistung. Zum Schluss waren die grünen Männchen doch plötzlich weg.

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Gala Premiere - Ring of Fear


Hardboiled Krimi mit Clyde Beatty und Mickey Spillane. Der schrieb in den Fünfzigern von Detektiven, die robust in Statur und Gemüt viel qualmten und mit Hüten herum liefen und die rassigen Frauen... Ich las all seine Schmöker und in den Teens war man von den Frauen stark beeindruckt, die im Trenchcoat an die Tür klopften und darunter nichts an hatten. Den Film musste ich mir damals natürlich ansehen. Velda hieß Spillanes Sekretärin. Daran kann ich mich jetzt noch erinnern. Nur den Film gibts auf You Tube nicht. Pech gehabt.

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martedì, settembre 06, 2016

Der Mann aus Laramie


Guter Western von 1955. Mit James Stewart, dem lakonischen Helden und vielen Verwicklungen, Schießen, Raufen und Reiten. Gibt es auf You Tube als the Man from Laramie.

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Der Mann aus Laramie


Guter Western von 1955. Mit James Stewart, dem lakonischen Helden und vielen Verwicklungen, Schießen, Raufen und Reiten. Gibt es auf You Tube als the Man from Laramie.

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lunedì, settembre 05, 2016

Digital is in. Politik ist von gestern

Für den Taxi-Ersatz Uber sind seine Millionen Fahrer ein Übergang zur Künstlichen Intelligenz (KI). In Pittsburgh probiert Uber-Boss Kalanick robotisierte Volvos XC90 aus. Mit Fahrern, die bei Bedarf eingreifen können. Voll autonom sollen die Wagen 2021 sein. Kalanick plagt die Angst, von Google überholt zu werden. Wenn man sich einmal überlegt, wie viele Fahrer sich dann wieder nach einem anderen Job umsehen müssen, und dass das ja nur ein Segment der Umwälzung ist, dann ist das, was sich gerade in der Politik abspielt, Pillepalle.
In der “Business Week” werden Co-working spaces vorgestellt. Etwas ähnliches gibt es in Deutschland schon seit Jahren: Ausgestattete Büros und Konferenzräume, die man anmieten kann. Das, was wieder in Mode kommt, ist, dass man als Gruppe für ein Projekt in angemieteten Büros zusammenarbeiten kann. Ist das Projekt beendet, sieht man sich wieder um. Man ist Experte, setzt sich mit anderen für ein bestimmtes Projekt an einem Ort in einem Co-working space zusammen. Führt es durch und sieht sich nach einem anderen Projekt um. Die Arbeitsräume sind nun flippiger, mit work-out Räumen, Wi-Fi, Kletterwänden, Freibier, Flippern. 40 Dollar pro Tag. Kann man nicht meckern.
Welche Bücher sollte ich mir zulegen?
Welche über Blockchain, Bitcoin, Java, Android. Über diese Themen gibt es darüber hinaus reichlich Tutorials auf You Tube.
Dieser Kurs, den ich mache, ist Wahnsinn. Für 300 Dollar bei Coursera. In Wirklichkeit sind es mehr als ein Kurs. Zwei habe ich gemacht. Es sind sechs, glaube ich. Wo soll das noch hinführen. Los ging es mit der Erfindung des Telephons und im Moment wird gezeigt, wie man mit Java und C++ Webserver programmiert. Die beiden Programmiersprachen werden vorausgesetzt. Programme, von denen ich keine Ahnung habe. Mit C hatte ich etwas herum gemacht und darüber noch eine Reihe Bücher im Schrank. Und ich war ganz gut bei Second Life Scripts. Wird jedoch etwas dauern, bevor ich mich in Java und C++ reingefummelt habe. Und es ist ja nicht so, dass ich den ganzen Tag am Computer hänge. Es wird also noch viel Wasser die Wümme hinunter fließen. Vielleicht sollte ich mich schon mal nach einem zweiten Leben umsehen.
Blockchain ist ein weiteres Instrument, dass Transaktionen vereinfacht, und Mittelsmänner ausspart. Ein weiteres Instrument, Vorgänge zu automatisieren.
Shit, mir war das Internet kurz ausgefallen und ich arbeite mit Google Docs. Das hatte noch nicht alles in der Cloud. Jetzt also noch mal:
Welche Bücher sollte ich mir zulegen? Ach, hatten wir schon.
Blockchain, Java, Android, Bitcoin, The Innovator´s Dilemma. Das letztere Buch wurde in meinem Lesestoff schon so oft vorgeschlagen, dass ich da mal ran muss.

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domenica, settembre 04, 2016

Interzone, New Science Fiction & Fantasy, Jul-Aug 2016


“All your cities will burn”. Geschichte mit vielen Zutaten.

Es gab doch einige Mass Extinctions, Auslöschung jeglichen Lebens, auf der Erde. Vor 435 Millionen, 355 Millionen, 250 Millionen, 203 Millionen, 65 Millionen Jahren. Und nun krachte wieder ein Meteorit auf die Erde, spieh Monster aus. Meteor Gods wurden sie genannt, sahen aus wie Blobs und benahmen sich auch so.
Protag ist ein Biowissenschaftler, der es nicht mehr mit seinem Gewissen vereinbaren konnte, an Massenvernichtungswaffen zu arbeiten, die gegen die Meteor Gods gerichtet waren. Er wurde an die Luft gesetzt und schloss sich einer marodierenden   Truppeneinheit an, die gegen Liloouu, dem tausendfüssigen Monster in der Nähe vorgehen wollte.
Die Einheit hatte sich mit Franzosen verbündet, welche bisher unbeschadet davon gekommen war und somit Zeit hatte Waffen gegen die Invasoren zu entwickeln.
Veteran McKenzie kommandierte die Truppe. Der Protag wurde der Einheit von Captain Terrel Johnson zugeordnet. Johnson trug eine Rüstung, die von den Franzosen aus dem Fleisch eines Monsters, das sie mit Thermonuklear-Raketen vernichteten, hergestellt worden war. Die Franzosen vernichteten alles, was sich ihren Grenzen näherte: Monster, englische oder deutsche Flüchtlinge.
Die Truppe drang in eine Farm ein und requirierte das Gebäude. Johnson verliebte sich in die Tochter des Farmers, die jedoch auf der Farm blieb, als der Tross weiter zog.
Der Protag erzählte Johnson, dass die Gene von Monstern und Menschen zu zehn Prozent übereinstimmten und dass sie in dem Labor versuchten, einen Hybriden aus Menschen und Monstern zu erzeugen, der gegen die Meteorgötter antrat.
Sie marschierten auf Liloouu zu, die sich voranfraß. Ein Frachtflugzeug kreiste über ihnen und warf Waffen eines neuen Typs ab.
Doch auch damit kamen sie nicht gegen Liloouu an. McKenzie wurde von der tausendfüssrigen Quabbelmasse aufgelöst. Der Protag konnte ausweichen, Johnson wurde wieder ausgespuckt, weil Liloouu das Fleisch, aus dem sein Anzug bestand, nicht verdauen konnte. Johnson und der Protag rannten zur Farm zurück, wateten durch eine vor sich hin dösende Quabbelmasse auf das Haus zu. Eine acht Meter grosse wabbelige Figur mit menschlichen Zügen schwankte auf die Beiden zu. Ihr Gesicht wies Ähnlichkeiten mit Johnson auf.
“Das ist mein Kind,” schrie Johnson, bevor das Ding versuchte, ihn in den Schlund zu stopfen. Es gelang Johnson davon zu laufen. Mit dem Protag flitzte er durch die Quabbelmasse, die zu Leben erwachte, als Johnsons Sprößling hinter den Beiden her lief. Die versuchten nicht heraus zu bekommen, wer von den Monstern der Sieger sein würde.
Es muss Johnsons Uniform gewesen sein, die sein Kind so aussehen ließ. Sie steuerten auf das Labor des Protags zu.
Interzone enthält wie immer Buch-, Film-, Fernsehbesprechungen und ein paar intelligent geschriebene Artikel. Es wird geistig an dem Begriff SF herumgeknetet. Man kann ja viel in Science Fiction hineinbuchstabieren. Ich mache mir keine Gedanken darüber. Hauptsache, sie stimuliert das Gehirn auf angenehme Weise.

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