venerdì, luglio 21, 2017

Disruptive Medicine

Dass Radiologen sich in ein paar Jahren (aber es dauert ja immer etwas länger) einen neuen Job suchen müssen, ist bekannt. Künstliche Intelligenz (KI) wird im Nullkommanix Röntgenaufnahmen interpretieren. Doch die Disruption (Unterbrechung, Zerstörung) bisheriger Verfahren in der Medizin ist weit umfassender.
Der “Spiegel” zählt einige auf, wo der Arzt eine eher vermittelnde Rolle im Hintergrund der medizinischen Versorgung spielen wird. Es wäre besser, hätte die Zeitschrift Prozeduren, die einer Wandlung unterzogen sind, in einer List aufgeführt nach Name, Funktion und Preis. So kann man nur en passant sagen, um was es geht:
Mit Smartphone: EKG; Ultraschalluntersuchung; Enzephalogramm; Messen des Augeninnendrucks; des Blutdrucks; Prüfung der Lungenfunktion; Innenohr-Aufnahmen; Bestimmung des Atemalkoholgehalts; Sequenzierung von Erbgut.
Wenn man darüber nachdenkt, ist es nichts anderes, als das, was mit dem Blutdruck messen passiert ist. Jeder macht das inzwischen im Haus. Der Dr. verschreibt die Pillen. Diese Prozedur müsste auch überdacht werden. Und das ist erst der Anfang.
Später wird das Auto die Gesundheit des Fahrers überwachen und im Notfall diesen in ein Krankenhaus transportieren.

Etichette: ,

mercoledì, luglio 19, 2017

where no one has gone before

“Space: The Surprisingly Affordable Frontier”. Unter diesem Titel gab es ein paar interessante Artikel in der “Business Week”. Nach dem Lesen drängten sich mir Assoziationen zu Science Fiction und Fandom auf.
Fans sind Leute, die sich für ein bestimmtes Gebiet oder eine Person interessieren, sich dann in Tätigkeiten verlieren, die für die Gesellschaft ohne Bedeutung sind. Dem Einzelnen tun sie gut, weil sie ihn gedanklich aus dem Alltag lösen.
Science Fiction kann inspirierend sein, katapultiert den Fan mit dem nötigen geistigen Rüstzeug aus seinem Hobby in eine Umlaufbahn, die ihn von dem gemeinen Hobbyisten unterscheidet. Sieht man an Elon Musk, Jeff Bezos und ähnlichen Makern und Shakern.
“.CBA/CFDBFDEB7AF7F6FBB &BBDFAB%6'    A6F2 &  7BEE  &FB/     (2  B7  F6B  F  B%FF' *B77&FF2&7F6&FB&FC' &.BDB$AB&FFBBBD&' .&FF6F7F2F22.A6ABABB EB  &BBB #E -  E#.E    'AB CF AB  DBE  AB  FDAB  &  BB  E  FB 7AFFFBFABFABBF%%BAF ABDBCB' “

Das war ein cut and paste von “CounterClock”, dem E-Fanzine in PDF von Wolf von Witting. Ich übersetze das mal.
….”Fans work for free. It does not mean their work is worthless. It means they do not expect to be paid. But it is the sf-fans who make the conventions, the fanzines and who run the clubs. The sf-fans decide if, when and where a convention will be. They decide who the Guest of Honour will be. It is generally darn good publicity for the winter. And still, the fan doesn´t get paid. It is rarely even, that the fans get any recognition at all.”
Dass die Fans nicht bezahlt werden, kommt noch zweimal in dem Beitrag vor, und dass sie wenigstens Respekt verdienen.
Ist doch klar, dass man Fans nicht bezahlt. Hat man schon mal einen Fan von Madonna bezahlt? Das, was von Wittig in dem Artikel schreibt, interessiert niemand außerhalb des SF-Fandoms und wahrscheinlich im Fandom selbst auch nicht, lol. SF-Fandom ist wie die Telefonzelle von Dr. Who: Von innen größer als von draußen.
Science Fiction inspiriert: Sie lässt Menschen Wissenschaftler, Futuristen, Unternehmer werden, die sich mit der Zukunft beschäftigen und den Grundstein dafür legen, dass sie für die Menschheit ein Abenteuer wird. Mich selbst lässt sie um die Ecken denken, nichts als selbstverständlich ansehen, Dinge zu hinterfragen.
Nuclear Fusion ist noch nicht tot, wie die “Business Week” berichtet. Es wird weiter daran gearbeitet, dass man das Plasma im Tokamak-Reaktor halten kann. Es hängt jedoch davon ab, ob Trump bereit ist, sich mit weiteren Milliarden an dem Projekt zu beteiligen. Da der amerikanische Präsident mit der Wissenschaft im allgemeinen nichts am Hut hat, wird das ITER-Projekt wohl auf Sparflamme gesetzt. Forscher sind jedoch guter Dinge, dass die Fusion irgendwann einmal funktionieren wird. Hoffentlich stehen dann schon die Elektroladestationen an den deutschen Autobahnen, lol.
Ich hatte schon einmal etwas über das Unternehmen Planet Labs Inc gelesen. Das sind die mit den “Dove”-Satelliten in der Größe eines Schuhkartons. In Scriharikota, Indien, wurden 88 von ihnen mit einer indischen Rakete in die Umlaufbahn gebracht. 61 von ihnen befanden sich schon im Orbit. Ihre Aufgabe, Fotos von der Erde zu machen und diese zur Erde zu senden, wo sie verarbeitet werden. Je mehr dieser Satelliten sich im Orbit befinden, desto preiswerter werden die Fotos. Spione, Landwirte, Geologen, Meteorologen und andere Wissenschaftler bekommen Datenmaterial, mit dem sie arbeiten können.
Gut fand ich auch einen Artikel in der “Business Week” über den Chaos Computer Club (CCC). Wäre ich 50 Jahre jünger, wäre auch ich beigetreten.

Etichette: ,

venerdì, luglio 14, 2017

Ernährung

Im letzten “Spiegel” war “Essen” das Hauptthema der Ausgabe. “Der Ernährungskult - Essen oder nicht Essen?” Die Überschrift machte keinen Sinn. Irgendetwas muss man essen. Es wird über alles geschwafelt, was im Hinblick auf Essen das Leben unnötig kompliziert. Ich kann die acht Spiegel-Seiten in einem Satz zusammenfassen: Das essen, was man mag, solange es auch Gemüse, Obst und/oder Fisch enthält, und davon nicht so viel, weil man pro Tag, egal, wie man sich anstrengt und wieviel man sich bewegt, nur 2500 Kalorien verbraucht.
In dieser Ausgabe wurde über die Ausschreitungen in Hamburg noch nichts berichtet. Kommt wohl in der nächsten. Ich habe meine Meinung schon kundgetan. Also ist es Schnee von Gestern.
OK. Es war schon ein vorausschauender Kommentar mit dem Titel “Schaut auf diese Stadt! Hamburg vertut die Chance, der Welt globale Demokratie zu zeigen.”  

Etichette:

martedì, luglio 11, 2017

Auf den ersten Blick


Sieht es gar nicht so schlimm aus. In Japan zum Beispiel, dem Land mit der höchsten Robotisierungsquote gibt es nur 2.8 % Arbeitslose. Und trotzdem macht sich das Unbehagen breit, dass Jobs durch Automatisierung wegfallen. Und das tun sie.
Die “Business Week” ist mit Beiträgen gesprenkelt, die dieses Thema zum Inhalt haben.
Money Manager werden durch Algorithmen ersetzt, China errichtet arbeiterlose Textilfabriken und setzt billige Textilarbeiter in Bangladesh, Kambodscha sowie Myanmar der Arbeitslosigkeit aus.
Die Ökonomie fermentiert und brodelt vor sich hin. Während Online-Lieferungen zunehmen, werden Kaufhäuser und Läden der Strip-Malls wegfallen. Was ist mit Handlungsreisenden, Lastkraftwagenfahrern, Versicherungsvertretern, Buchhaltern, Anwälten, Röntgenassistenten, Grundstücksmaklern?
In Zukunft werden sie Vergangenheit.

Etichette:

lunedì, luglio 10, 2017

Counterclock und Stargate

Counterclock 29
Wolf von Witting hat sich mit dem E-Fanzine Mühe gegeben. Tadellose Aufmachung. Es ist ein fannisches Fanzine. Ich bin da mit der Zeit herausgewachsen, lol. So habe ich die Texte nur überflogen.
Es gibt Berichte vom EuroCon in Dortmund, dem Kontur in Schweden und den LuxCon. Das Fanzine gibt es in englischer Sprache. Findet dadurch natürlich mehr internationale Leser.

Stargate-Paket
Ich hatte mal bei Amazon reingesehen. Anscheinend ist der Kurier GLS wieder abgedüst, nachdem er niemanden von uns angetroffen hat. Wir waren im Supermarkt. Jetzt sollte ich mich lt. Amazon mit dem Kurier in Verbindung setzen. Was soll das? Entweder kommen sie noch mal vorbei oder sie schicken die Sendung wieder zurück. Stört mich auch nicht weiter. Ich habe noch ein paar Abbot und Costello DVDs bei mir gefunden.

Etichette:

domenica, luglio 09, 2017

Resume

Lehnen wir uns zurück.
Was ist beim G20 in Hamburg herausgekommen? Ein lauwarmes Ergebnis der Verhandlungen, verwüstete Geschäfte, abgefackelte Autos und die Erkenntnis, dass mal wieder eine Behörde versagt hat. Diesmal die Polizeibehörde. Sie ist nicht mehr auf der Höhe der Zeit. Das wurde mir klar, als ich im letzten “Spiegel” einen Artikel über den Amis Anri las, der mit dem Lastwagen Menschen in Berlin überfahren hatte. 64 Behörden haben sich mit ihm beschäftigt ohne ihm das Handwerk zu legen.
Wie ich es sehe, hätten vor dem G20 Worst Case Szenarios durchgespielt werden müssen. So wie das, was nun eingetreten ist. Vielleicht wurden sie durchgenommen. Dann war jedoch die Planung der Polizeimaßnahmen verfehlt.
Und was ist mit der Technologie? Wurden Drohnen mit Kameras, Reizgas etc. eingesetzt? Hier fehlt es an Phantasie und Vorstellungsvermögen. Und solange sich bundesdeutsche Behörden weiterhin so dröhnig verhalten, werden weitere Chaotenströme sich über Deutschland ergießen.
Potenzielle Gründe: Flüchtlingsströme, G7, G20, Digitalisierung mit Arbeitsplatzverlusten.

Etichette:

venerdì, luglio 07, 2017

Globalisierung Yayyyyy!

Wenn ich mir im “Spiegel Online” ansehe, was in Hamburg abläuft, bestätigt sich mein Eindruck, dass Deutschland eine Hochburg von Idioten ist.
Denken wir nur an die Bewältigung der Flüchtlingskrise, an den Berliner Flughafen und nun an die Zerstörungswut der Globalisierungskritiker.
Globalisierung ist doch vom Feinsten. Die Reichen werden immer reicher, die Armen aber auch. Das letztere sieht man an China und Indien.
Und wenn G20-Staaten zusammenkommen, ist doch nichts dran auszusetzen.
Nehmen wir ein Beispiel aus dem “Spiegel”: “Da ist zum Beispiel die Sache mit den Kaffeekapseln. Die Deutschen verbrauchten 2016 rund 5000 Tonnen davon. Für den kurzen Koffeinkick würden in Brasilien Regenwälder gerodet, damit Minenfirmen dort Bauxit abbauen können, das unter großem Energieeinsatz zu Aluminium verarbeitet wird - auch zur Herstellung solcher Kapseln.”
Und nun erwirken die Chaoten in Hamburg, dass weniger Kaffeekapseln gekauft werden?
Ich beobachte die Situation ganz entspannt und sehe Politik als Schnee von gestern. Denn nicht nur Deutschland schafft sich ab, sondern der Mensch selbst. Unter dem Radar tüfteln tausende von Nerds überall auf der Welt an Programmen, Sonden und Prozessoren, die eines Tages dafür sorgen, dass dies passiert.

Etichette: